Rübezahl-Hütte
Panorama-Berggasthof mit großer Sonnenterrasse, nahe der Bergstation. Du erreichst ihn mit der Gondel. Laut Tourismusquellen gibt es sonntags oft Live-Volksmusik.
Bergbahn von Niederau
Man sieht es schon vom Dorf aus: das Markbachjoch, der Berg, auf den 1947 der erste Sessellift Tirols führte. Bis heute ist es das Aushängeschild von Niederau – im Winter für Skifahrer, im Sommer für Wanderer, Familien und Gleitschirmflieger.
Lifte
Die Markbachjochbahn startet am Rand von Niederau und bringt dich in etwa sechs Minuten aufs Markbachjoch. Es ist eine Gondelbahn mit Acht-Personen-Kabinen, 1995 von Doppelmayr gebaut. Laut skiresort.info kann sie etwa 1.200 Personen pro Stunde befördern.
Oben schließt das Skigebiet an das Lift- und Pistennetz des Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau an. Auf der anderen Seite des Dorfes liegt das Lanerköpfl, der zweite, etwas ruhigere Teil des Skigebiets von Niederau. Rund um die Bergstation wurde ein überdachtes Förderband für Skifahrer angekündigt; den aktuellen Stand erfährst du bei den Wildschönauer Bergbahnen.
Hütten & Gasthäuser
Rund ums Markbachjoch gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich je nach Saison; ruf an oder schau auf die Website, bevor du aufsteigst.
Panorama-Berggasthof mit großer Sonnenterrasse, nahe der Bergstation. Du erreichst ihn mit der Gondel. Laut Tourismusquellen gibt es sonntags oft Live-Volksmusik.
Alm am Markbachjoch, die gut zu Familien passt: Es gibt einen Spielplatz und einen kleinen Streichelzoo, bei schönem Wetter auch Hängematten zum Ausruhen.
Snackbar an der Talstation der Markbachjochbahn: praktisch für eine Kleinigkeit oder ein Getränk vor oder nach der Fahrt, besonders nach einem Tag auf der Piste.
Gemütliche Alm auf etwa 1.360 Metern, rund eine halbe Gehstunde von der Bergstation. Es gibt Tiroler Gerichte und selbstgebackenen Kuchen. Auch rund ums Lanerköpfl, etwa bei der Holzalm, lässt es sich gut einkehren.
Geschichte
Es begann nach dem Krieg. 1946 begann Ingenieur Sepp Hochmuth, ein ausgebildeter Maschinenschlosser, mit dem Bau eines Sessellifts von Niederau aufs Markbachjoch. Es war ein echter Eigenbau: Für die Sitze verwendete man der Überlieferung nach dünne Holzbretter, Drähte und Wasserleitungsrohre, und ein alter Panzermotor lieferte den Antrieb.
Am 14. Januar 1947 ging der Lift in Betrieb. Damit bekam das Tal seine erste Bergbahn, und der Wintertourismus in der Wildschönau begann. Wer heute in die Gondel steigt, folgt noch immer der Linie dieses ersten Lifts.
Sommer & Winter
Breite, sonnige Pisten über dem Dorf, geeignet für Anfänger, Familien und gemütliches Skifahren. Zurück nach Niederau geht es auf der Piste. An den Nordhängen gibt es steilere Abfahrten, etwa die Hochberg-Abfahrt. Für die Kleinsten gibt es Übungswiesen und einen Schlepplift beim Dorf.
Mit der Gondel sparst du dir den Aufstieg und bist gleich auf den Bergwiesen. Beliebte Touren führen zum Rosskopf über das Halsgatterl oder zum Feldalphorn, und ein ruhigerer Weg am Waldrand führt nach Penningdörfl mit Blick bis zur Hohen Salve und zum Wilden Kaiser. Das Markbachjoch ist auch ein bekannter Startplatz für Gleitschirmflieger; der Startplatz liegt unterhalb der Hütte. Familien finden bei der Alm einen Spielplatz und Tiere.
Fragen
Die Acht-Personen-Gondel von Niederau zum Markbachjoch braucht etwa sechs Minuten. Der alte Sessellift brauchte rund achtzehn Minuten.
Ja. Die Gondel fährt auch in der Sommersaison und bringt Wanderer, Familien und Gleitschirmpiloten hinauf. Saisonbeginn, Saisonende und Betriebszeiten wechseln von Jahr zu Jahr; aktuelle Zeiten gibt es bei den Wildschönauer Bergbahnen.
Nahe der Bergstation liegen die Rübezahl-Hütte und die Markbachjochalm; an der Talstation steht die Schnapshütte. Etwas weiter zu Fuß liegt die Norderbergalm. Die Öffnungszeiten wechseln je nach Saison, bitte vorher prüfen.
Hier wurde am 14. Januar 1947 der erste Sessellift Tirols eröffnet, gebaut von Ingenieur Sepp Hochmuth. 1995 ersetzte ihn eine Acht-Personen-Gondel.
Bitte beachten: Zeiten, Preise und Saisondaten ändern sich. Prüfe sie immer bei den Wildschönauer Bergbahnen und bei den Hütten selbst. Quellen für Geschichte und Technik: Wildschönau Tourismus, skiresort.info und die Website von Ski Juwel.